| 1860 | Am 26. Juni gründen 24 Neumarkter Bürger den Turnverein 1860. |
| 1876 | Erstes Oberpfalz-Gauturnfest in Neumarkt. |
| 1883 | Neumarkts erster Tennisplatz entsteht an der Kapuzinerstraße. |
| 1885 | Erstes Hochrad-Rennen in Neumarkt. |
| 1899 | Gründung des ersten Neumarkter "Athletenclub". |
| 1900 | Anläßlich des 40jährigen Bestehens richtet der TV 1860 Neumarkt das Bezirksturnfest aus. |
| 1901 | Spaltung im Turnverein durch Gründung des Turnerbundes "Jahn". Turnverein nennt sich mit Klammer-Zusatz "Stammverein". |
| 1905 | Bau der ersten Turnhalle an der Mariahilfstrasse |
| 1908 | Teilnahme vieler Neumarkter am Deutschen Turnfest in Nürnberg.
Gründung der "Freien Turnerschaft". |
| 1909 | Gründung des "Radfahrervereins", erste Ausübung des Eis- und Rodelsports in Neumarkt, auch werden erste Skiläufer gesichtet. |
| 1910 | Turnverein feiert das 50. Stiftungsfest mit 50 Vereinen. |
| 1911 | Leichtathletik hält seinen Einzug auch bei den Neumarkter Turnern. |
| 1913 | Erstes Fußballspiel in Neumarkt (am Tummelplatz). |
| 1914 | Bei Ausbruch des 1. Weltkriegs schon relativ breite Sportbasis in Neumarkt: Turnen, Tennis, Schwerathletik, Fußball, Wintersport, Reiten, Radfahren und Rudern werden schon betrieben! |
| 1919 | Turnverein (Stammverein) und TB "Jahn", der sich 1901 abgespalten hatte, vereinigen sich wieder zum TV 1860 und haben 250 Mitglieder, die "Freie Turnerschaft" vorübergehend sogar 400.
Trotz aller Schwierigkeiten Gauturnfest in Neumarkt mit 600 Turnern.
Kriegsheimkehrer sorgen für Neubelebung des Fußballsports. |
| 1921 | Erste Fußball-Verbandsspiele;
Gründung der DJK Neumarkt und der "Solidarität";
Einführung der Leichtathletik beim TV 1860;
Gründung der ersten Turnerinnenriege beim TV 1860;
Erweiterung des Sportplatzes am Turnerheim. |
| 1922 | Fohlenhof wird zum Sportplatz ausgebaut. |
| 1925 | Johann Höpl sen. wird TV-Vorstand und Initiator des Sportplatzausbaues sowie des Baues des Turnerheims. |
| 1926 | Vergeblicher Versuch zu einer Vereins-Fusion. |
| 1927 | Fertigstellung des Turnerheims. |
| 1929 | Als dritter Neumarkter Verein gründet der TV 1860 eine Fußballabteilung. |
| 1930 | TV 1860 feiert sein 70. Stiftungsfest. |
| 1932 | Erstes Fußball-Lokalderby DJK-Turnverein zieht 1.000 Zuschauer an. |
| 1933 | Gleichschaltung und Verbote durch "Drittes Reich": TV 1860 bleibt unberührt; DJK tauft sich um in SV Germania; Freie Turnerschaft wird verboten, ihr Vermögen konfisziert. |
| 1934 | Mit dem Reichsbahn-Turn- und Sportverein entsteht ein weiterer Sportverein in Neumarkt, der bis Kriegsende vor allem mit Handball und Leichtathletik Blüte erlebt. |
| 1937 | Turnerheim geht zu einem Spotpreis an die Stadt Neumarkt über. Nicht einmal die vorhandenen Schulden konnten mit dem Kaufpreis getilgt werden. |
| 1945 | Schon Ende Juli finden sich Kriegsheimkehrer im ersten Sportverein der Nachkriegszeit. Hans Mössel und Georg Buchner sind die Initiatoren. Mit Fußball, Handball und Tischtennis wird begonnen und schon am 30. Dezember 1945 wurde das erste Bezirkliga-Fußball-Punktespiiel absolviert.
Der sich "Sportclub" nennende RTSV-Nachfolger bekommt Konkurrenz durch die Sportgruppe "Kolping", aus der dann die Spielvereinigung und schließlich wieder der SV Germania wird. Den Sportplatz am Turnerheim teilt sie mit der wiedergegründeten "Freien Turnerschaft". |
| 1947 | "Sportclub" und "Freie Turnerschaft" vereinigen sich im Dezember in der "kleinen Fusion" zum TSV Neumarkt, der nun schon zwölf Sportabteilungen umfaßt. |
| 1950 | Aus der Not der ersten DM-Zeit (nach der Währungsreform von 1948) machen die vier Neumarkter Sportvereine - Germania, Ski- und Tennisclub, Turnverein 1860 und TSV - eine Tugend und vereinigien sich im Dezember zum Allgemeinen Sportverein 1860 Neumarkt e.V., als dessen Vorsitzender Georg Behringer gewählt wird. |
| 1953 | In einem seitenlangen Artikel stellt das Fachblatt "Fußballtrainer" am Beispiel ASV Neumarkt dessen Fusion als nachahmenswertes Unternehmen heraus. |
| 1958 | Das aus einer Holzbaracke umgebaute Sportheim am Fohlenhof wird eingeweiht und zu Ehren des Erbauers "Georg Behringer-Sportheim benannt. |
| 1960 | Als der ASV 1860 Neumarkt, der mit Fusionsbeschluß die Tradition des alten TV 1860 übernahm, die 100-Jahrfeier begeht, kann er eine gute Bilanz vorlegen, auch wenn die Abteilungen auf zehn geschrumpft sind, weil Handball, Radsport und Boxen zwischenzeitlich eingegangen waren. Stadtrat, Geschäftswelt und Bürgerschaft hatten dem neuen Großverein in diesen ersten zehn Jahren große Unterstützung angedeihen lassen und ihren Beitrag zum Gelingen des großen, damals beispielhaft genannten Fusionswerkes geleistet. Etwa 1.600 Mitglieder zählt der ASV zu jender Zeit. Mit einem VoW-Landesschwimmfest wird das neue Schwimmbecken im Freibad in Betrieb genommen; am Fohlenhof findet das große Landes-Versehrtensportfest statt. Beide Veranstaltungen gehören zum Programm der 100-Jahrfeier. |
| 1963 | Inbetriebnahme des zweiten Fohlenhof-Spielfeldes, als Ersatz für den aufgelassenen Tummelplatz von der Firma Faber gepachtet. |
| 1964 | Aus der Schwerathletik-Abteilung werden zwei, die Ringer- und die Gewichtheber-Abteilung. Letztere entwickelt sich überaus erfolgreich. Aus ihr gehen mehrere Deutsche Meister und der spätere Olympiasieger Radschinsky hervor. |
| 1966 | Nach insgesamt 25 Vorstandsjahren seit 1941 übergibt Georg Behringer sein mit großem Engagement geführtes Amt an seinen Stellvertreter Hans Mösl und wird Ehrenvorsitzender. |
| 1967 | Im Oktober verpflichten "Uli" Maurer und Herbert Graf Gustl Flachenecker als Fußballtrainer und leiten damit eine neue Ära ein.
Eine erfolgreiche Sportabteilung des ASV wird ins Leben gerufen: Volleyball. |
| 1969 | Absoluter Zuschauerrekord einer Neumarkter Sportplatzveranstaltung: am 17. Juni umsäumen mehr als 8.000 Besucher den Fohlenhof beim Besuch des FC Bayern München (mit Beckenbauer, Maier, Müller).
In seinen letzen fünf Jahren von 1969-1974, als ASV-Sportplatz ist der Fohlenhof bei Punktspielen der Landes- und Bayernliga gefüllt wie nie zuvor. |
| 1971 | Baubeginn im neuen ASV-Sportzentrum. Hans Mösl, Sepp Plank und Anton Dess, der die Einweihung leider nicht erleben durfte, opfern jede freie Stunde. Auch die Mitglieder leisten ihren Anteil an den mehr als 10.000 freiwilligen Arbeitsstunden im Sportplatzbau. |
| 1974 | Ende 1974 Umzug vom Fohlenhof ins neu errichtete Sportzentrum, das am 30. November mit einem Festakt eingeweiht wurde. |
| 1975 | Bedauerliche Spaltung der Boxabteilung; die Mehrzahl der Aktiven wechselt zur DJK über.
ASV 1860 richtet das Gauturnfest aus. |
| 1976 | Hans Mösl tritt als 1. Vorsitzender zurück und wird Ehrenvorsitzender. Sein Nachfolger: Hansdieter Marko. |
| 1978 | Im Mai wird die Tanzsportabteilung, eine der jüngsten im ASV, gegründet.
Am 31. Oktober rangiert der ASV 1860 Neumarkt mit 2.489 Mitgliedern an 43. Stelle unter Bayerns größten Sportvereinen. |
| 1985 | Im Juli begeht der ASV 1860 Neumarkt seine 125-Jahrfeier. Im Rahmen der Festwoche vom 6. bis 22. Juli fanden viele Veranstaltung (u.a. Fußballspiel der ASV-Senioren gegen Altliga des Hamburger SV, Fußballturnier der E-Schüler mit 12 Mannschaften, Internationales Jugendturnier der Gewichtheber, ARAG-Pokalschwimmen, Tennis-Stadtmeisterschaften der Jugend) statt |